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Karriere nach der Karriere

Diese Inhaltsseite enthält Informationen über ehemalige FFC-Spieler, deren Tätigkeiten auch nach Ihrer aktiven Fußballkarrere in der Öffentlichkeit Beachtung finden.


Louis Celliers de Villiers (1882-1958)


L. C. de Villiers
1907

L. C. de Villiers
1958

Louis Celliers de Villiers, Bergbauingenieur und Geologe, war der Sohn des Genealogen Christoffel Coetzee de Villiers und seiner Frau Sara Susanna Celliers. Nach dem Tod seines Vaters 1887 zog er mit seiner Mutter nach Pretoria. Als seine Mutter ebenfalls 1892 starb, wurde er von seinem Onkel Jan Celliers (Vater von Izak B. Celliers) adoptiert. Jan Celliers starb jedoch auch zwei Jahre später, woraufhin er von einem anderen Onkel, Japie Celliers, erzogen wurde. Er besuchte Schulen in Pretoria und Wellington und begleitete seinen Onkel 1897 nach Großbritannien, um seine Schulausbildung in Edinburgh abzuschließen. Danach ging er an die Königliche Bergakademie in Freiberg, Sachsen, wo er Ende 1904 zum Bergbauvermesser und ein Jahr später zum Bergbauingenieur ausgebildet wurde. Er setzte sein Studium an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau fort und promovierte im November 1907 zum Doktor der Philosophie (Phil. D.) in Geologie. In seiner Dissertation "Geologische Untersuchungen in der Umgebung von Eptingen und Läufelfingen" beschrieb er ausführlich die Stratigraphie und die komplexe geologische Struktur eines Gebiets südöstlich von Basel in der Nordschweiz. Etwa zur gleichen Zeit studierte sein Cousin und Freund Izak B. Celliers die Geologie eines angrenzenden Gebiets in der Schweiz.

Zu dieser Zeit schloss er sich dem Freiburger FC an und errang auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft 1907.

De Villiers kehrte Anfang 1908 nach Südafrika zurück und arbeitete einige Zeit als Probennehmer in der Goldmine Block B in Langlaagte, Johannesburg. Im August 1909 wurde er zum Dozenten für Geologie am Transvaal University College in Pretoria (später University of Pretoria) ernannt und trat die Nachfolge seines Cousins Izak Celliers an. Anfang 1920 wurde er erster Professor für Geologie und Leiter des Fachbereichs Geologie. Bis zu seiner Pensionierung im Februar 1947 war er dort tätig. Bis 1924 war er für den gesamten Unterricht und den praktischen Unterricht verantwortlich. Anfänglich wurde Geologie nur als Nebenfach angeboten, und der erste Hauptfachstudent schloss das Fach erst 1921 ab. Der erste MSc-Abschluss in Geologie wurde 1927 abgeschlossen. 1936 wurde die Abteilung in die Abteilungen Paläontologie-Stratigrahy aufgeteilt, für die De Villiers war hauptsächlich verantwortlich für die Mineralogie-Petrographie (unter Professor DL Scholtz). De Villiers schätzte die Feldarbeit als wichtig ein und nahm seine Schüler regelmäßig mit auf Exkursionen. Er war besonders erfahren in der Identifizierung von Mineralien auf dem Gebiet. Im Laufe der Jahre baute er eine sehr feine Sammlung südafrikanischer Kristalle, Mineralien, Gesteine und Fossilien auf, und das geologische Museum der Abteilung wurde 1955 nach ihm benannt. 1927 verbrachte er ein Studienjahr in Deutschland, um seine Kenntnisse der Kristallographie zu vertiefen an der Universität Heidelberg. Er recherchierte jedoch wenig und veröffentlichte keine wissenschaftlichen Arbeiten. Er hatte ein lebenslanges Interesse am Sport und tat viel, um Rugby und andere Sportarten an der Universität zu fördern, mit dem Ergebnis, dass die neuen Sportplätze der Universität 1958 nach ihm benannt wurden.

De Villiers wurde 1908 Mitglied der Geological Society of South Africa und blieb bis zu seinem Tod Mitglied. 1915 trat er der südafrikanischen Vereinigung zur Förderung der Wissenschaft bei. Nach seiner Emeritierung an der Universität von Pretoria wurde er bis zu seinem Tod Kurator des Museums für geologische Untersuchungen. Im Juni 1915 heiratete er Agnis Scholz, mit dem er einen Sohn hatte, Louis S. de Villiers, der Professor für chemische Pathologie an der Universität von Pretoria wurde.

L. C. de Villiers bei Wikipedia.de


André Olveira


André Olveira
2005

André Olveira
2019

Der aus der Jugendabteilung hervorgegangene André Olveira war in drei Spielzeiten (mit studienbedingter Unterbrechung) von 2005 bis 2008 für den FFC in der Verbandsliga aktiv. André ist der Bruder von Sandro Olveira, der in diesem Zeitraum ebenfalls für den FFC spielte.
André Olveira wurde im Januar 2019 Mitglied in der Geschäftsführung der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein.

Badische Zeitung vom 12.01.2019


Stefan Majewski


Stefan Majewski
1989

Stefan Majewski
2018

Der mehrfache polnische Nationalspieler mit Bundesligaerfahrung war in der Zeit von Oktober 1989 bis Oktober 1993 in den Fuktionen als aktiver Spieler, Juniorentrainer, und Trainer der ersten Mannschaft des FFC tätig. Nach der Zeit beim FFC war Majewski beim polnischen Fußballverband für mehrere Auswahlmannschaften als Trainer verantwortlich, kurzzeitig auch für die polnische A-Nationalmannschaft (2009).

Stefan Majewski bei Wikipedia.de


Patrick Guillou


Patrick  Guillou
1988

Patrick  Guillou
2017

Patrick Guillou ging aus der Jugendabteilung des FFC hervor und wurde zur Saison 1988/89 in den Kader der ersten Mannschaft übernommen. In den beiden folgenden Spielzeiten bestritt Guillou insgesamt 64 Spiele (3 Tore) für den FFC in der Oberliga Baden-Württemberg. Zur Saison 1990/91 wechselte er zum damaligen Bundesligisten VfL Bochum.
Nach der Aktivkarriere war Guillou kurzzeitig auch als Co-Trainer beim VfL Wolfsburg tätig.

Artikel im KICKER-Online vom 02.01.2017

Patrick Guillou bei Wikipedia.de


Oliver Schäfer


Oliver  Schäfer
1987

Oliver  Schäfer
2013

Oliver Schäfer war Jugendspieler beim FFC und wurde in der Saison 1987/88 und 1988/89 (Oberliga Baden Württemberg)
als Aktivspieler beim Freiburger FC eingesetzt. Danach folgte der Wechsel zum SC Freiburg (damals zweite Bundesliga). Nach diversen weiteren Stationen, beendete Oliver Schäfer im Jahr 2007 seine Aktivkarriere beim 1. FC Kaiserslautern.
Nach verschiedenen Tätigkeiten in diesem Verein erfolgte im September 2013 die Ernennung zum Cheftrainer der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Nach Einsellung eines neuen Cheftrainers am 18.09.2013 trat Oliver Schäfer wieder als Co-Trainer ins zweite Glied zurück.

Oliver Schäfer bei Wikipedia.de


Klemens Hartenbach


Klemens  Hartenbach
1991

Klemens  Hartenbach
2013

Klemens Hartenbach, FFC-Torhüter von 1990 bis 1998, heute Spieler-Scout des Bundesligisten SC Freiburg. In dieser Eigenschaft erschien am 30.12.2012 ein Artikel über Hartenbachs Tätigkeit in der Zeitung "Der Sonntag", Ausgabestandort Freiburg.

Seit Juni 2013 ist Klemens Hartenbach zusammen mit Jochen Saier Sportdirektor beim SC Freiburg.

Klemens Hartenbach bei Wikipedia.de


Thomas Eichin

Thomas  Eichin
1984
 
 Thomas  Eichin
2012
(Bildquelle: dpa)
 


 

Thomas Eichin stammt aus der Jugendabteilung von Eintracht Freiburg. Er wechselte als Jugendspieler zum FFC. Eichin erhielt als Jugendspieler mehrere Berufungen in die Jugend-nationalmannschaft. Zur Saison 1984/85 wurde Eichin in den Kader der ersten Mannschaft des FFC aufgenommen. In dieser Saison (Amateuroberliga Baden-Württemberg) bestritt er insgesamt 26 Spiele für den FFC. Nach dieser Saison wurde Eichin Profi bei Borussia Mönchengladbach. Als Profifußballer spielte Eichin für Mönchengladbach und Nürnberg. Nach der aktiven Karriere ist er als Sportmanager tätig, unter anderem bei Vereinen wie Kölner Haie (Eishockey) Werder Bremen und 1860 München.

Eichin zu 1860 München
Badische Zeitung vom 23.06. und 24.06.2016

Eichin muss gehen
Badische Zeitung vom 20.05.2016

Thomas Eichin bei Werder Bremen entlassen
Kicker-Sportmagazin vom 19.05.2016

Eichin wird Nachfolger von Klaus Allofs - Onlinebericht im KickerSportmagazin vom 27.12.2012

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1982  DFB-Jugendnationalmannschaft  U16


Marc Arnold

Marc  Arnold
1992
 
Marc Arnold
2012
(Bildquelle: imago)

Marc Arnold wechselte im Sommer 1992 von den Stuttgarter Kickers zum FFC. In der Oberligasaison 1992/93 war Arnold in
26 Punktspielen für den FFC aktiv und erzielte 8 Tore. Nach der Saison erfolgte der Wechsel zum damaligen Ligakonkurrenten SSV Ulm. Arnold war in seiner anschließenden Profilaufbahn u.a. auch für Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin aktiv. Nach der Zeit als aktiver Spieler wurde Arnold Sportmanager. In dieser Funktion war er bis Ende August 2018 beim Traditionsverein Eintracht Braunschweig tätig.


Christian Streich


Christian  Streich
1983


Christian  Streich
2012

Christian Streich wurde zur Saison 1983/84 aus der FFC-Jugend in den Kader der ersten Mannschaft übernommen. Nach zwei Spielzeiten erfolgte der Wechsel zu den Stuttgarter Kickers. Nach den Stationen SC Freiburg und FC Homburg kehrte Streich 1991 zum FFC zurück und war hier noch vier Spielzeiten aktiv. Im Sommer 1995 wurde Streich Jugendtrainer in der Fußballschule des SC Freiburg. Nach der Tätigkeit als Jugendtrainer und Co-Trainer wurde Christian Streich zur Rückrunde 2012 Cheftrainer des SC Freiburg.
Im Dezember 2017 wurde Christian Streich von den Redakteuren des Fachmagazins KICKER zum Mannn des Jahres hewählt.

Aktionsfoto  FFC-Spieler Christian Streich 

Christian Streich - Kultspruch

28.12.2017 - Titelblatt im KICKER


Frank Wormuth


Frank  Wormuth
1986
Frank  Wormuth
2011

Frank Wormuth sammelte Profierfahrung als aktiver Spieler in den achtziger Jahren beim SC Freiburg und bei Hertha BSC Berlin. Zur Saison 1986/87 wechselte Wormuth zum FFC. Beim FFC war Wormuth mit Unterbrechungen bis zur Spielzeit 1991/92 aktiv. Nach seiner Zeit als Spieler ist Wormuth bei veschiedenen Vereinen als Trainer tätig, unter anderem auch als Co-Trainer des heutigen Bundestrainers Joachim Löw bei Fenerbahce Istanbul in der Saison 1998/99.
Im weiteren Verlauf seiner Tätigkeiten war Frank Wormuth als Chef-Trainerausbilder beim DFB angestellt.


Dieter Hahn

Dieter Hahn
1990

 

Dieter Hahn wechselte zur Saison 1989/90 von Eintracht Trier zum FFC. Für den FFC war Hahn in den folgenden drei Spielzeiten aktiv und fungierte auch als Mannschaftskapitän. Im Sommer 1992 verließ Hahn den FFC und schloß sich dem TuS Lörrach-Statten an.
Dieter Hahn ist auch auf politischer Ebene tätig und bekleidet zur Zeit das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Pfaffenweiler.
Regionale Aufmerksamkeit erlangte Hahn auch, in dem er sich phasenweise als Trainer des Bezirksligisten VfR Pfaffenweiler betätigte und somit die sicherlich nicht häufige Tätigkeit als Bürgermeister und Trainer in einer Person ausübte.


Dr. Volker Fass

Volker  Fass
1981
Dr. Volker  Fass
2009

Volker Fass wechselte 1981 vom SC Freiburg zum FFC. Er war in der Saison 81/82 (zweite Bundesliga) und Saison 1982/83 (Amateuroberliga) in insgesamt 67 Punktspielen für den FFC im Einsatz und fungierte in dieser Zeit auch als Mannschaftskapitän.
Dr. Volker Fass betreibt heute eine Arztpraxis und eine Rehaklinik für Orthopädie und Sportmedizin.

Volker Fass bei Wikipedia.de

KICKER-Sportmagazin vom 26.10.1981

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